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Warum das Bretonische vom Aussterben bedroht ist

Letzte Woche haben wir die keltische Sprache Walisisch vorgestellt, die eine Sonderfunktion in diesem Bereich einnimmt: Sie weist von allen keltischen Sprachen die meisten Muttersprachler auf. Doch auch das Bretonische, das ebenfalls Teil der britannischen Untergruppe ist, nimmt eine Sonderstellung ein. Es auf dem europäischen Festland die einzige moderne keltische Sprache. Da sich jedoch die Zahl der Sprecher stets verringert, wird das Bretonische inzwischen zu den ernsthaft gefährdeten Sprachen gezählt. Die Sprache droht auszusterben. Derzeit sollen laut Schätzungen rund 250.000 Menschen der Sprache mächtig sein. Ein Großteil der Sprecher ist jedoch über 60 Jahre alt. Weiterlesen

Keltische Spuren im Vereinigten Königreich

Catherine Zeta-Jones (* 1969) spricht es neben Englisch fließend, Richard Burton (1925−1984) war ebenfalls Muttersprachler. Gemeint ist Walisisch, das Teil der keltischen Sprachen ist. Es wird wie das Kornische, das Bretonische sowie das ausgestorbene Kumbrisch zur britannischen Untergruppe gezählt. Das Walisische, das von den meisten Muttersprachlern als Cymraeg oder Cambrian bezeichnet wird, weist von allen keltischen Sprachen die meisten Muttersprachler auf. In Wales wird es seit dem Jahr 2010 neben Englisch als offizielle Amtssprache geführt. Dennoch wird es nur von rund 562.000 Menschen gesprochen. In walisischen Schulen ist es Unterrichtssprache, die Schüler müssen es als erste Sprache oder Fremdsprache erlernen. Weiterlesen